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Das Amokspiel




Das Amokspiel
Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
ISBN-10: 3426637189
ISBN-13: 978-3426637180
448 Seiten
7,95 Euro



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Rezension von Dietmar Stanka

Ira Samin, eine renommierte und bekannte Berliner Kriminalpsychologin hat ihren Abgang perfekt vorbereitet. Sie will sich umbringen, weil sie sich die Schuld am Tod an einer ihrer beiden Töchter gibt. Diese hatte sich umgebracht, weil sie mir ihrem Leben, das von hemmungslosem Sex bestimmt war, nicht mehr zu Recht kam. Als sie sich eine Cola Light kaufen will, um ihren Giftcocktail besser schlucken zu können, gerät sie in ein Handgemenge zwischen dem türkischen Ladenbesitzer und einem Russen. Wie es der Zufall so will, wird sie von ihrem ehemaligen Geliebten und SEK-Beamten Oliver Götz aus der immer brenzliger werdenden Situation befreit. Allerdings nicht weil er zu diesem Einsatz gerufen worden ist, sondern weil das Verhandlungsgeschick von Ira bei einer Geiselnahme benötigt wird. Bei einem Radiosender hat sich ein vermeintlicher Psychopath verschanzt und hält neben einer Besuchergruppe Mitarbeiter und die andere Tochter von Ira in Schach. Jan May, bis vor kurzem als herausragender Psychiater tätig, sucht seine angeblich tödlich verunglückte Freundin. Und stellt die einzige Forderung, dass sie zum Sender gebracht werden soll. Wenn nicht, dann will er jede Stunde eine Geisel erschießen, verbunden mit einem makabren Spiel: In Anlehnung an das Spiel des Senders, dass sich Angerufene mit einem speziellen Slogan melden müssen, um Geld zu gewinnen, fordert May, dass sich die Angerufenen nun mit „Ich höre 101Punkt5, und jetzt lass eine Geisel frei" melden muss. Eine scheinbar aussichtslose Situation für Ira, denn die Beweise, dass Leoni, die Freundin des Geiselnehmers gestorben ist, scheinen erdrückend.

Sebastian Fitzek ist für mich DER Thrillerautor aus dem deutschsprachigen Raum. Es ist an der Zeit, dass eines seiner Bücher endlich verfilmt wird. Auch in diesem Roman hat Fitzek einen hohen Spannungsbogen fabriziert, der sich zu einem durchaus überraschenden Ende neigt.


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