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Das Washington-Dekret von Adler Olsen

 

 

 

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Rezension von Dietmar Stanka

Als eines Tages das Büro von Gouverneur Bruce Jansen dem größten Lokalsender Virginias ein Quiz vorschlug, war unter den 48 Teilnehmern auch ein 14-jähriges Mädchen namens Doggie. Am Schluss der Quizsendung, die sämtliche Zuschauerrekorde gebrochen hatte, platzierte sich Doggie Curtis an der dritten Stelle. Erster wurde die Afroamerikanerin Rosalie Lee aus New York, zweiter T. Perkins, ein Sheriff aus dem Nordwesten Virginias. Außer einer hübschen Summe Geld durften nach der Show alle drei Gewinner zusammen mit der Delegation des Gouverneurs nach China reisen. Nach einer abwechslungsreichen Reise durch das Land geschah kurz vor Schluss eine Riesenkatastrophe. Die Ehefrau von Jansen wurde von einem anscheinend geistig verwirrten Attentäter vor den Augen aller Mitreisenden getötet. Sechzehn Jahre später war Doggie weiterhin an der Seite von Bruce Jansen. Obwohl ihr Vater ein bekennender Republikaner war und Jansen der demokratische Anwärter auf die Präsidentschaft, ließ sich Doggie den großen Spaß in dem Wahlkampfteam nicht nehmen. Als sich ihr Vater sogar bereit erklärt, die Schlussveranstaltung der Wahlkampftournee in einem seiner Top-Hotels in Virginia durchführen zu lassen, scheint sich der Familiensegen wieder eingerenkt zu haben. Doch dann passiert genau dort eine weitere menschliche Katastrophe. Die hochschwangere Ehefrau von Jansen wird von einem geistig verwirrten Mitarbeiter von Doggies Vater getötet. Der als Anstifter sofort in Verdacht gerät und nach einem seltsam anmutenden Prozess zum Tode verurteilt wird. Gleichzeitig sind der neue Präsident und sein Stabschef Sunderland dabei, das Land komplett umzukrempeln. Waffen von Privatleuten müssen abgegeben werden, Gefangene werden entlassen, Bürgermilizen von Polizei und Militär gejagt und die Meinungsfreiheit der Medien extrem beschränkt. Doggie, die im Weißen Haus arbeitet, ist das alles mehr als suspekt. So sucht sie Hilfe bei dem Pressesprecher Wesley Barefoot. Da aber Wesley selbst verunsichert ist, will sie zum Präsidenten vordringen, um sich die Chance einer Begnadigung ihres Vaters zu holen. Doch sie wird von Sunderland aufgehalten, dem sie dabei zwischen die Beine tritt und danach Hals über Kopf aus dem Weißen Haus flieht. Dieser sieht das als Attentatsversuch an und somit wird Doggie neben ebenfalls untergetauchten Medienvertretern, Wirtschaftslenkern und gemäßigten Politikern zu einer der meistgesuchten Personen in den USA ...

Der Inhalt des Buches ist zum Fürchten. Jussi Adler Olsen beschreibt eine Fiktion, die durchaus Realität werden könnte. Spannend und rasant ist dieser Thriller ein echter "Pageturner" mit hohem Suchtfaktor. Also entweder viel Zeit nehmen für die über 640 Seiten oder sich in Geduld üben wie es denn weitergeht. 

 

 

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