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Elke Schwab ist 1964 in Saarbrücken geboren und im Saarland aufgewachsen. Sie hat nach dem Gymnasium beim Sozialministerium im Ressort Altenpolitik gearbeitet. Die Nähe zu Frankreich hat sie genutzt und sich dort ein altes Bauernhaus mit viel Land gekauft. Dort lebt sie heute mit ihrer Familie bestehend aus ihrem Mann, ihren Pferden und ihrer Katze. Gelegentlich haust auch ein „Mauergeist“ in den dreihundert Jahre alten Gemäuern.

Durch eigene Erfahrungen hat Elke Schwab erkannt, dass Menschen zu allem fähig sind. Leider auch die, denen man es am wenigsten zutraut. Das hat in ihr den Wunsch hervorgerufen, über die zu schreiben, die es nicht bei der Prophezeiung belassen, sondern wirklich schlimme Dinge tun.

Durch das Schreiben war es ihr früher gelungen, sich in eine Traumwelt zu flüchten und dort alle ihre Wünsche zu erfüllen.

Heute verfolgt sie andere Ziele, nämlich spannende Unterhaltung.

Da sie im Saarland aufgewachsen ist und sich dort gut auskennt, lässt Elke Schwab die Mörder in der beschaulichen Kulisse zwischen Kleinstadtidylle und Provinz aktiv werden. Sieben Krimis gibt es schon von ihr und wer weiß, vielleicht werden es noch mehr.

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Der Limberg - Inspiration für den Krimi "Hetzjagd am grünen See"


VON ELKE SCHWAB

Groß, dunkel und mächtig erhebt er sich direkt hinter Wallerfangen: Der Limberg.

Wer an seinem höchsten Punkt steht, genießt eine umfassende Sicht über das Saartal sowie die Städte Dillingen und Saarlouis. Bei guter Sicht sieht man sogar Ensdorf mit seiner Bergehalde und Völklingen mit seinem Weltkulturerbe.

Durchzogen mit Wällen und Schluchten, Hügeln und Tälern, Höhlen und Steinbrüchen bietet sich dieser Wald geradezu für spannende Geschichten an. Die Autorin Elke Schwab hat den Limberg erkundet und ist dort schnell zu ihrem Entschluss gekommen. Allein die Recherche wurde zu einem aufregenden Abenteuer, sodass einem spannenden Kriminalroman nichts mehr im Wege stand.

Schon lange vor unserer Zeit machte die Höhenlage den Limberg interessant, weil er durch Fliehburgen bestehend aus Wällen und Palisaden gesichert werden konnte. Am südöstlichen Ausläufer des Limbergs sind Verschanzungen eingerichtet worden, die heute noch als Zeugen einer längst vergangenen Zeit gelten, die Schwedenschanzen. Diese Schwedenschanzen messen heute eine Höhe von 3 Metern und eine Breite von 15 Metern.  Innerhalb dieser Anlage liegt ein Teich von fast zwanzig Metern Länge und acht Metern Breite, der noch heute im Volksmund „Grüner See" genannt wird. Die Bezeichnung kommt von dem grünlichen Schimmer, den die ihn umgebenden Pflanzen und Bäume hervorrufen. Vermutlich war früher an dieser Stelle eine Zisterne.

Weiterhin zeugen stufenweise angelegte Hänge für frühen Weinanbau auf dem Limberg, ebenso wie die stillgelegten Bergwerksstollen den Abbau des Azurit bzw. Bergblau - vom 15. bis zum 19. Jahrhundert - nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Alle diese Besonderheiten hat die Autorin mit Begeisterung aufgesucht. Doch ihre eigentliche Inspiration für den Krimi „Hetzjagd am Grünen See" bekam sie an der dreihundert Jahre alten Hofscheune direkt neben der alten Wallfahrtskirche. Darin befindet sich noch heute die original erhaltene Seitenwand des Klosters mit ihren drei Rundbögen. Und unter ihr schlummert geheimnisvoll das Gewölbe der Krypta, in der früher die achte und letzte Station eines alten Kreuzweges aus dem 17. Jahrhundert, nämlich das heilige Grab nachgebildet war.

Diese Krypta hatte sich die Autorin mit eigenen Augen angesehen, obwohl sie dabei Gefahr lief, durch den brüchigen Boden einzustürzen. An dieser Stelle war für sie den Entschluss für ihren Krimi gefallen, der neben der Hofscheune auch große Teile des dichten Dschungels auf dem Limbergs umfasst.


Ein weiterer Artikel von Elke Schwab auf Buechertitel.de


Veröffentlichung:


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Hetzjagd am grünen See

Elke Schwab
Verlag: Conte
ISBN-10: 3936950954
ISBN-13: 978-3936950953
302 Seiten
12,90 Euro


Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:
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» Er marschierte auf den großen Holzspalter zu, ein nützliches, aber bedrohlich aussehendes Arbeitsgerät. Das stählerne Monstrum wirkte beunruhigend auf Steiner. Heute ganz besonders. An den Umrissen konnte er sofort erkennen, dass etwas anders war.«

Die enthauptete Leiche liegt mitten im Forstrevier von Harald Steiner auf dem Limberg. Ursprünglich wollte der ehemalige Leiter eines SEK als Waldhüter von seinem letzten, auf tragische Weise misslungenen Einsatz Abstand gewinnen. Doch die Vergangenheit verfolgt ihn bis in die Tiefen des dichten Dschungels von Wallerfangen: Der Tote war in Steiners letztem Fall ein wichtiger Zeuge. Deshalb hält Hauptkommissar Jürgen Schnur seinen ehemaligen Kollegen für verdächtig. Für Steiner beginnt der Kampf gegen einen unheimlichen Mörder, der mit weiteren Bluttaten den großen Wald zu seinem Spielplatz und ihn selbst zur Marionette macht. Was dann ans Tageslicht kommt, übertrifft alles Erwartete.

Elke Schwab, in einer Jägerfamilie aufgewachsen, lässt ihre Leser in gewohnt spannender Weise erschauern Brillant recherchiert und mit viel Lokalkolorit erzählt, lässt der Thriller zugleich Raum zum Schmunzeln über die Menschen rund um den Limberg, auch wenn man nicht in der Region lebt.

























































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