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Die subtile Gewalt von Worten

 

 

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Foto: Hans Georg van Herste auf der Leipziger Buchmesse

Hans Georg van Herste ist um die halbe Welt geflogen, um hinter Vorhänge zu schauen, um seinen Patienten noch eine Idee besser helfen zu können. Seit Anfang der 1980er Jahre steht der DGNS-Schmerztherapeut (A- und B-Diplom der Deutschen Gesellschaft für Naturheilkunde und energetische Schmerztherapie) und ayurvedische Lebensberater Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch, Homo- und Transsexuellen mit Rat und Tat zur Seite. Seine Publikationen zu diesem Themenkreis schlugen in Presse, Funk und Fernsehen hohe Wellen. Vielen seiner Patienten konnte er wieder zu einem lebbarem Leben verhelfen und manchem Kinderschänder kam er auf die Spur.

„Jedes dritte Mädchen und jeder fünfte Junge werden in Deutschland sexuell missbraucht. Das kann doch nicht so bleiben! Dagegen muss doch etwas getan werden!"

Und? Er tut etwas. Mit seiner „Inselmethode" hat er viele Menschen sensibilisiert, konfrontiert und zum Mitmachen aufgefordert.

Medienberichte über seine Fälle „Johanna Winter" und „Heidrun und Horst Leitner" gingen um die Welt. Das Schicksal der jungen transsexuellen Johanna und die, in ihrer Kindheit, sexuell missbrauchten Heidrun und Horst führten den Ewiggestrigen und Ignoranten vor Augen, dass auch solche Menschen, Menschen sind und keine Spinner oder Ungeheuer und dass sie genauso ein Recht auf ein glückliches Leben haben, wie alle anderen auch. Viele Anfragen hat Hans Georg van Herste bearbeitet und schlimme Schicksale zum Guten gewendet.

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Die subtile Gewalt von Worten

VON HANS GEORG VAN HERSTE

Wie schnell können Worte ein Leben zerstören? Durch falsche Anschuldigungen, geschürte Ängste und gestreuten Hass lassen sich Menschen schnell beeinflussen, ohne das Gehörte zu hinterfragen oder die Tatsachen zu erforschen. Hans Georg van Herste ist Opfer einer solchen Hetzkampagne geworden und hat seine Erfahrungen in „Die Kaputtmacher“ (BOD Norderstedt 2009) romanhaft verarbeitet. Seine deutlichen Worte schildern, wie schnell wenige Sätze großen Schaden anrichten können.

Van Herste wurde als Kind missbraucht. Niemand kam ihm zur Hilfe. Das Thema wurde totgeschwiegen. Eine Erfahrung, die er mit dem Ich-Erzähler des Romans teilt. Doch dieser durchbricht das Schweigen, Trotz der mangelnden Unterstützung, die ihm selbst widerfahren ist, lässt er sich nicht entmutigen und setzt sich für die Opfer sexuellen Missbrauchs, für Homo- und Transsexuelle und gegen deren Verunglimpfung durch die Gesellschaft ein. Einerseits erntet er dafür viel Anerkennung und Dankbarkeit, andererseits aber auch viel Misstrauen und Verleumdung.

Nichts desto trotz finden sich in seiner Praxis für Schmerztherapie immer wieder Menschen ein, die dringend Hilfe benötigen. Menschen, die schon als Kind missbraucht wurden und noch heute unter den Folgen leiden. Ihnen steht er psychologisch, freundschaftlich und, wenn nötig, auch finanziell zur Seite. Nach und nach bildet sich sogar eine Selbsthilfegruppe rund um den Therapeuten. Gemeinsam versuchen sie, die gesellschaftlichen Tabuthemen zu bekämpfen. Fortbildungen werden absolviert, Bücher veröffentlicht und die Medien werden informiert. Manch einem hilft er dadurch, neuen Mut und wieder Fuß im Leben zu fassen. Doch nicht alle danken ihrem Helfer seinen Einsatz. Neider wenden sich von ihm ab und versuchen, ihm zu schaden. Mit Erfolg, denn langsam setzt sich eine lawinenartige Rufmordkampagne in Bewegung, die sich nur schwer aufhalten lässt.

„Die Kaputtmacher“ ist ein Buch, welches deutlich und ohne Beschönigung Themen anspricht, die allzu oft verschwiegen werden. Sei es durch den moralischen Makel, der ihnen anhaftet, oder durch die Täter und Mitwisser, die mit allen Mitteln zu verschleiern suchen. Selbst vor zerstörerischen Hetzkampagnen schrecken sie nicht zurück. Jene, die eine solche selbst erlebt haben, werden in diesem Bericht Bestätigung finden, alle anderen Leser werden beginnen, Behauptungen und Anschuldigungen genauer zu hinterfragen.

 

 

Veröffentlichung:


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Die Kaputtmacher
Hans Georg van Herste
ISBN: 978-8370-6715-6
120 Seiten
11,90 Euro

 

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Klappentext:

Hans Georg van Herste hilft seit Jahrzehnten Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch und prangert die Diskriminierung von Frauen, Homo- und Transsexuellen an.

Das stößt natürlich bei Tätern, ihren Helfern, sowie einigen Trans- und Homosexuellen, die zu feige sind, ihre angeborenen Neigungen auszuleben, nicht unbedingt auf Gegenliebe.

In diesem Roman nach Tatsachen beschreibt der bekannte Autor eine Verleumdungskampagne großen Stils, die ihm in ähnlicher Form selbst widerfahren ist.

Daraus ist eine spannende Geschichte voller Hass, Neid, Missgunst, Verleumdung und Intrigantentum erster Güte entstanden. Selbst Betroffene werden sich in diesem Werk sicherlich wieder finden, nicht Betroffenen wird vor Augen geführt, wir schnell jeder in eine Mühle aus Ignoranz und übler Nachrede geraten kann.

 

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