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Claudia Winter ist Diplom-Sozialpädagogin an einer Schule. Die Tochter gehörloser Eltern schrieb schon als Kind Gedichte und Kurzgeschichten und veröffentlichte zwei Romane im AAVAA Verlag, Berlin, sowie eine Kurzgeschichte in einer Anthologie. Sie lebt in Limburg an der Lahn mit ihrem Lebensgefährten und zwei Hunden und schreibt derzeit an ihrem dritten Werk, der Fortsetzung von „Ausgerechnet Soufflé!“.

 

 

 

 

 

 

Buechertitel.de: Eine Frage vorweg, die auf einen Zeitungsartikel anspielt. Magst Du zwischenzeitlich Onlinespiele?

Claudia Winter: Nun, „mögen“ wäre gelogen … sagen wir, wir führen eine friedliche Koexistenz, da ich dank der Leidenschaft meines Lebensgefährten ausgiebig Zeit zum Schreiben habe ;-)

Buechertitel.de: Mitte Januar ist Dein zweiter Roman Heul doch erschienen. Jetzt beginnt die aufregende Phase, wie das Buch bei den Lesern ankommt. Wie fühlst Du Dich?

Claudia Winter:  Ganz ehrlich? Schrecklich. Ist ein bisschen wie bei dem zweiten Date mit einem Kerl. Der erste Abend war nett und erfolgversprechend. Beim Zweiten geht es darum, ob man das hält, was man davor versprochen hat … und ob der andere auch ohne Schwips noch anziehend ist …

Buechertitel.de: Drei Frauen, ein Mops, ein Banküberfall…. Das hört sich schon nach einer ganz amüsanten Story an. Welche Rolle spielt der Mops?

Claudia Winter: Der Mops trägt einen hochtrabenden Namen: Maximilian von Bodelschwingh-Hochfelden. Er ist der unverdrossene Begleiter von Edith von Dahlen, einer „Grand Dame“ der gehobenen Gesellschaft, die aufgrund schiefgelaufener Anlagegeschäfte ihres verstorbenen Gatten nicht nur pleite, sondern obendrein obdachlos geworden ist. Eigentlich war Max der Hund ihres Ehemannes und Edith hasst das Tier abgrundtief (zumindest tut sie so). Was den Mops allerdings nicht davon abhält, seinem Frauchen seine allesverschlingende Liebe zuteilwerden zu lassen. Und zwar in jeder Situation Lächelnd

Buechertitel.de: Deine gehörlosen Eltern, insbesondere Dein Vater haben sehr viel Wert darauf gelegt, dass Du sprachlich nicht benachteiligt heranwächst. Heute sind sie bestimmt sehr stolz auf ihre Tochter. Deine Lehrerin hingegen hast Du mit Deinen Aufsätzen zur Verzweiflung gebracht. Wärst Du neugierig, was sie heute zu Deinen Büchern sagen würde?

Claudia Winter: Meine Realschullehrerin wäre wohl ziemlich stolz auf mich. Sie hat damals Verzweiflung in Handlung umgesetzt und mich in einen Hochbegabten-Förderverein gesteckt, da ich dort meine Phantasie besser ausleben konnte Lächelnd Leider ist sie bereits vor Jahren verstorben, so dass ich eine Art Erbe bin, das diese wunderbare Frau hinterlassen hat.

Buechertitel.de: Liest Du bevorzugt Frauenromane?

Claudia Winter: Ich lese eigentlich alles, vom Thriller über historische Romane und Fantasy. Frauenromane lenken mich nicht gut von meinen eigenen Arbeiten ab, so dass ich bevorzugt etwas völlig anderes lese, um unbeeinflusst zu bleiben. Nur, wenn ich meinen spezifischen Wortschatz erweitern möchte, dann lasse ich mich von den Kolleginnen meines Genres inspirieren, denn witzige Ausdrücke / Wortwendungen kann man immer brauchen.

Buechertitel.de: Einmal Autorin – immer Autorin. Gilt das auch für Dich?

Claudia Winter: Ich hoffe es. Solange ich ein paar Bücher verkaufe, soll das ruhig so sein. Ansonsten versuche ich, auf dem Boden zu bleiben, denn der Markt ist hart, die Konkurrenz vielfältig und gut. Den Bestsellertraum haben wir wohl alle, aber das darf ruhig ein Traum bleiben. Ich schreibe, weil es mir ein Bedürfnis ist und wenn es Menschen gibt, die das gerne lesen, habe ich schon mehr erreicht, als ich mir wünschen kann.

Buechertitel.de: Gibt es schon Lesungstermine?

Claudia Winter: Am 13. 02. 2011 findet in Werder a.d. Havel im Theater Soleil eine große Sonntagsmatinee -Verlagslesung statt, bei der ich „Heul doch!“ vorstelle und gemeinsam mit weiteren Autoren des AAVAA-Verlages lese.

Am 22.02.2011 ist die Premiérelesung in Limburg a.d. Lahn, im frauenReich, meinem Fitness-Studio, mit Sektempfang.

Weitere Termine und Adressen findet man auf meiner Homepage: www.c-winter.de

Buechertitel.de: Ist Buch Nr. 3 schon in Arbeit?

Claudia Winter: Ich schreibe derzeit an der Fortsetzung von „Ausgerechnet Soufflé!“, da meine beste Freundin mir ansonsten die Freundschaft kündigt Lächelnd Die erste Hälfte ist bereits in Rohfassung fertig.

Buechertitel.de: Liebe Claudia, ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, immer tolle Einfälle und ganz viele begeistere Leser. Danke, dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast.

Das Interview führte Edelgard Kleefisch, Buechertitel.de.

 

 

Veröffentlichung:

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Heul doch!
Claudia Winter
Verlag: AAVAA E-Book Verlag
ISBN-10: 3862542890
ISBN-13: 978-3862542895
329 Seiten
9,95 Euro*

* Preis zum Zeitpunkt des Beitrages

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:

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oder hier:

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Eine spezielle Frauenfreundschaft, ein adeliger Mops und ein Banküberfall …

die neue, rasante Komödie der Autorin von „Ausgerechnet Soufflé!“

 „Wenn etwas schief gehen kann, wird es auch schiefgehen!“

(Edward A. Murphy, amerikanischer Ingenieur)

(…) Ein sektenartiges Lächeln erhellte Edith von Dahlens Miene. Die alte Dame wanderte in der Küche auf und ab, gefolgt von dem Mops, der das Ganze offenbar für ein erfreuliches Spiel hielt - und in Begleitung zweier  irritierter Augenpaare.

„Wie meinst du das“, kicherte Tabea, „sollen wir etwa die Bank ausrauben?“

„Natürlich nicht. Aber wir könnten so tun. Die Aufregung und der Lärm hätten unübertroffene Vorteile. Der Wachdienst verschwände nach oben ...“,

„... und Paulina hätte freie Bahn im Schließfachraum!“

Tabea sprang auf, Feuer und Flamme. Der Wein ergoss sich über die Tischdecke, Paulina vergaß vorübergehend ihren Schluckauf. In ihrer Vorstellung schrumpften die Küchenwände auf die Größe einer Gefängniszelle zusammen. Sie sah entsetzt von einem zum anderen. „Das ist nicht euer Ernst!“

 „Inzwischen müsstest du wissen Kind, dass ich alles ernst meine, was ich sage“, antwortete Edith trocken. (…)

Ein rasant amüsanter Roman über Freundschaft und Liebe, Schuld und Versöhnung, und über den Mut, das Schicksal dorthin zu schicken, wo der Pfeffer wächst.

 „Claudia Winters Schreibstil ist unverwechselbar. Ihr Humor ist einzigartig!“ (Rainer Wekwerth, Schriftsteller)

 

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