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Karwoche
Andreas Föhr
Verlag: Knaur
ISBN-10: 3426652528
ISBN-13: 978-3426652527
400 Seiten
14,99 Euro*

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Rezension von Dietmar Stanka

Kurz vor Ostern sind Hauptkommissar Wallner von der Weilheimer Polizei und seine Kollegin Vera auf dem Weg nach Italien. Auf der Straße zwischen Tegernsee und Achensee wäre ihre Reise fast vorbei gewesen. Und zwar für immer. Was sehr schade gewesen wäre, sind die Beiden doch erst seit kurzer Zeit ein glückliches Liebespaar. Grund für das nicht abrupte Ende waren zwei verrückte Raser. Der eine davon ein guter Bekannter und Kollege von Wallner, der Herr Kreuthner. Dem nach einem wilden Ausweichmanöver nichts Besseres eingefallen ist, als seinen Wettpartner des zu schnellen Fahrens zu bezichtigen. Und so zu tun, als ob er ihn verfolgt hätte und deswegen schneller unterwegs war. Da man schon mal grade dabei war, den armen Kerl auseinander zu nehmen, konnte man ihn ja auch kontrollieren und das Auto filzen. Was in einem Drama endete, denn erstens wurde darin eine weibliche Leiche gefunden und zweitens wurden Wallner und Vera davon abgehalten, ihre Urlaubsreise fortzusetzen. Nach der Feststellung der Identität ging es auf Spurensuche, bei der sich Wallner aufgrund seines Urlaubs sogar etwas zurückhielt und seinen Mitarbeitern die Recherchen überließ. Fast zumindest, denn zur Lösung des Falles, dessen Ursachen und Motive weit zurücklagen, trug er dann doch sein Schärfchen bei. Was ja auch Sinn gemacht hat, war doch seine Vera in München und nahm Abschied von ihrem Ex-Freund, der im Sterben lag.

Das dritte Buch von Andreas Föhr um den ständig frierenden Hauptkommissar Wallner und seine Fälle, die zwischen Schliersee, Tegernsee und Spitzingsee angesiedelt sind. Wieder mit viel Lokalkolorit versehen, taucht Föhr in die Welt der Schauspieler ein. In der Arroganz ganz normal ist und Überheblichkeit ein Teil des Seins. Was aber fehlt ist ein echter Spannungsbogen, der zum Ende in den Bergen fehlt. Für Fans dennoch lesenswert.

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