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Rezension von Edelgard Kleefisch

Liebe scheint für Matthias von Steinfeld, der sich selbst Prinzessin nennt, eine seltsame Bedeutung zu haben. Er liebt seine Mutter über alles und kämpft innerlich mit sich, dass sie aufgrund eines Schlaganfalls plötzlich körperlich eingeschränkt ist, dass sie seine Zuneigung nicht mehr wahrnehmen und sich auch nicht mehr artikulieren kann. Ein Heimaufenthalt ist unausweichlich. Eigentlich ziehen ihn berufliche Gründe nach Italien, aber im Grunde ist es doch eine Flucht vor seinen Problemen. Der erfolgreiche Immobilienmakler fühlt sich nämlich auch zum gleichen Geschlecht hingezogen und das perfide ist, dass bereits einige seiner Beziehungen beim Liebesspiel ihr Leben lassen mussten. Während man in Berlin nach dem mysteriösen Serientäter sucht, gerät Matthias in der Toskana in Schwierigkeiten. Zu allem Unglück verliebt er sich auch dort noch und der Angebetete ahnt natürlich nicht, dass für ihn diese Liebe sogar tödlich enden könnte.

 

Es ist nicht das erste Buch, das ich von Sabine Thiesler gelesen habe. Da ich ihre Bücher bisher fast ausnahmslos spannend fand und diese aus diesem Grunde immer sehr gerne gelesen habe, war natürlich die Erwartungshaltung an das vorliegende Buch sehr groß. Die Enttäuschung fiel deshalb um so herber aus. Nachtprinzessin reicht an keines der Vorgängerbücher heran und der Funke wollte bei mir diesmal einfach nicht überspringen. Stellenweise hatte ich das Gefühl, endlich, nun hat es die Autorin doch noch geschafft zu ihrer alten Form zurückzukehren, doch meist hielt der Bann nicht lange und die Handlung plätscherte weiter vor sich hin.Man kann einem Autor jedoch niemals alleine die Schuld am Nichtgefallen eines Buches geben. Manchmal ist es halt so, dass man nicht in der richtigen Stimmung für ein Buch ist. Ob dies der Grund ist, dass bei mir diesmal keine rechte Spannung aufkommen wollte, schwer zu sagen, nun schaue ich erst einmal gespannt und vorurteilsfrei auf den nächsten Thriller von Sabine Thiesler.

 

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