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Schmuddelkinder
Matthias P. Gibert
Verlag: Gmeiner
ISBN-10: 3839210844
ISBN-13: 978-3839210840
372 Seiten
11,90 Euro
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:

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Rezension von Edelgard Kleefisch

Paul Lenz langjährige Geliebte hat sich von ihrem Mann getrennt und will nun endlich mit ihm ein neues Leben aufbauen. Aber der Kriminalbeamte kann sein Glück nicht genießen, denn er muss sich um die Aufklärung von zwei bestialischen Morden kümmern. Und auch der verlassene eifersüchtige Ehemann lässt das Paar nicht zur Ruhe kommen.

Bei dem ersten Opfer handelt es sich um den 72-jährigen Dieter Bauer, der gerade seine Frau zu Grabe getragen hatte. Er wird mit zertrümmertem Halswirbel aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass er bis zum Eintritt seines Todes bestialisch gequält wurde. Mysteriös ist auch, dass der Täter einen Zettel am Tatort mit der Aufschrift „Dies ist kein Raubmord“ hinterlassen hat.

Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Diesmal ist das Opfer eine Frau. Auch bei ihr wurde der Halswirbel zerschmettert. Aber dies ist nicht die einzige Parallele, beide Mordopfer arbeiteten im Karlshof, einem Erziehungsheim für schwererziehbare Jugendliche.

Paul Lenz und sein Kollege Thilo Hein beginnen mit den Ermittlungen. Die Zustände in diesem Heim lassen Schlimmes vermuten.

Matthias P. Gibert ist erfahrener Krimiautor, denn bei dem vorliegenden Buch handelt es sich bereits um Lenz´sechsten Fall. Die Mordszenen werden nicht zu blutrünstig geschildert und die Nebenhandlungen nehmen nicht allzu viel Raum ein. Auf das Wesentliche fixiert ist dem Autor so ein temporeicher und spannender Krimi gelungen. Das Erziehungsheim Wabern, das er für seinen Krimi als zentralen Punkt gewählt hat, gab es tatsächlich in den 70er Jahren, und Gibert war sogar selbst dort einmal ein Heimkind.

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