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Alex Jung

Geboren und aufgewachsen 1958 in Basel (Schweiz) arbeitete der ausgebildeter Informatiker und Übersetzer in vielen Bereichen der Computerbranche in der Schweiz und im Ausland.

Seit über zehn Jahren ist er als freiberuflicher Instruktor auf diesem Gebiet tätig und veröffentlichte ebenfalls ein Fachbuch.Er lebt mit seiner Partnerin seit einigen Jahren auf dem Südpeloponnes in Griechenland.

Land und Leute haben ihn inspiriert, seinen ersten Roman „Meligalá" zu schreiben, welcher sich mit der Geschichte und den Eigenarten dieses Volkes auf spannende Weise auseinandersetzt.

Ein zweites Werk, welches ebenfalls in seiner Wahlheimat spielt, ist in Arbeit. (www.oliviade.de)

 

Wie Meligalá entstand

VON ALEX JUNG

Ich schrieb schon immer gern und, zum Leidwesen meines eher trockenen Deutschlehrers am Gymnasium, auch sehr blumig. Als Teenager setzte ich mich immer wieder mal hin und versuchte Ideen zu Papier zu bringen. Dabei entstand eine Kurzgeschichte, die aber immer noch in einer Schublade schlummert. Schon sehr früh Vater geworden, hatte ich die Verantwortung für eine schlussendlich fünfköpfige Familie, was nicht viel Zeit zu Schreiben übrig ließ. Trotzdem entstand irgendwann ein unvollendeter Roman.

Erst mein neues Leben in Griechenland ließ mich zur Ruhe kommen. Ich las den faszinierenden Roman „Eleni" von Nicholas Gage. Er handelt von der furchtbaren Zeit des griechischen Bürgerkriegs kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Ich wollte mehr über diese Zeit wissen und begann im Internet zu recherchieren. Dabei stiess ich auf das Massaker von Meligalá, ein Ort nicht weit von wo ich lebe. In Messinien auf dem Südwest Peloponnes. Zwischenzeitlich hatte ich auch schon ein paar Eigenarten meiner griechischen Gastgeber kennen gelernt. Die Region um Pylos, wo meine Partnerin und ich, ein paar Hunde, Katzen, Hasen und Hühner wohnen, ist sehr bäuerlich und auch etwas rückständig in den Sitten und Gebräuchen. Aber dennoch liebenswert.

Dann kam mir vor zwei Jahren die Idee zu Meligalá. So setzte ich mich hin und begann zu schreiben, ohne das Ende der Geschichte zu kennen. Das Buch entwickelte sich sehr flüssig und der Roman war in seiner Rohfassung nach etwa einem Monat fertig.

Meine Partnerin auch, denn ich hatte wie besessen geschrieben. Und es kam, wie es kommen musste. Ich bat sie, Meligalá zu lesen, denn ihre Meinung war mir wichtig. Sie tat es etwas zögernd, denn sie ist sehr belesen und damit auch entsprechend wählerisch. Ihr Kommentar war kurze Zeit später nicht wirklich ermunternd, denn sie meinte lakonisch, es sei nicht ihr Ding.

Am Boden zerstört begann ich, das Buch wieder und wieder durchzuarbeiten.

Nach weiteren vier Monaten glaubte ich, Meligalá sei nun lesbar. Meine Holde immer noch nicht, aber ich pfiff drauf. Was dem einen syn Uhl ist dem andern syn Nachtigal, sagte ich mir und machte mich auf die Suche nach einem Verlag. Mit den üblichen Misserfolgen von Neuautoren, welche meist von dubiosen Zuschussverlagen geködert werden. Zu deren Leidwesen ging ihnen jedoch nicht auf den Leim und wartete, bis sich Ende 2009, zu meinem Erstaunen, ein Verleger aus Berlin meldete. Nach langem hin und her entstand ein Autorenvertrag, welcher mich nichts kosten würde. Allerdings auch nicht zum Millionär machen wird.

Aber immerhin. Meligalá ist veröffentlicht und ich bin stolz drauf!

Eine spannende Geschichte mit historischem Hintergrund über Eigenheiten eines Landes, welches die meisten Leute bloß als schöne Feriendestination kennen.

Griechenland einmal anders!

 

 

Veröffentlichung:

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Meligala
Alex Jung
Verlag: AAVAA Verlag
ISBN-10: 3862540014
ISBN-13: 978-3862540013
265 Seiten
9,95 Euro

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